News
Kreutzersonate 2020
2020 wäre das grosse Beethoven Jahr gewesen, wäre da nicht...

Gemeinsam mit der Musikerin Gwendolyn Masin und Lukas Bärfuss war eine Interpretation der Kreutzersonate als musiktheatrale Inszenierung irgendwo zwischen und gleichzeitig rund um Beethoven und Tolstoi geplant. Aktuell ist das Projekt auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

«Im Zusammenspiel von Masins musikalischer Interpretation der Kreutzersonate und der textlichen Adaption von Tolstois Roman durch Lukas Bärfuss, werden beiden Werke durch die zwei MusikerInnen und die drei SchauspielerInnen sukzessive ineinander verwebt. Dabei ist es von essenzieller Bedeutung, dass die Musik als gleichwertiger Teil der Inszenierung funktioniert und auch so wahrgenommen wird. Die Musik Beethovens wird im Wechsel mit dem Gesprochenen in einen Dialog treten. In der Musik werden Emotionen, Affekte und die Monologe reflektiert, kommentiert oder auf die passende Temperatur gebracht. Verschiedene Affekte, Tempi und Themen der Komposition werden den verschie-denen Charakteren zugeordnet und herausgearbeitet. Die Musikerinnen sind Teil der szenischen Vorgänge und so den Schauspielenden ebenbürtig.
In der textlichen Fassung von Lukas Bärfuss wird das Geschehen, das dem Mord voranging aus drei Perspektiven, in drei Monologen geschildert. Der Täter, das spätere Opfer, der vermeintliche Liebhaber – jeder hat seine eigene Version der Geschichte. In den verschiedenen Fassungen werden die Widersprüche sichtbar, nicht bloss in dieser spezifischen Geschichte. Vielmehr wird deutlich, dass jeder sich seine eigene Welt macht, mit den eigenen Wahrheit, den eigenen Lügen, den eigenen Verbrechen. » (L. Bärfuss)

Unter folgendem Link können sie das dazugehörige Dossier herunter laden.

Download KreutzerSonate [PDF]
Martin Baumgartner
5/4/2021
2020 wäre das grosse Beethoven Jahr gewesen, wäre da nicht...

Gemeinsam mit der Musikerin Gwendolyn Masin und Lukas Bärfuss war eine Interpretation der Kreutzersonate als musiktheatrale Inszenierung irgendwo zwischen und gleichzeitig rund um Beethoven und Tolstoi geplant. Aktuell ist das Projekt auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

«Im Zusammenspiel von Masins musikalischer Interpretation der Kreutzersonate und der textlichen Adaption von Tolstois Roman durch Lukas Bärfuss, werden beiden Werke durch die zwei MusikerInnen und die drei SchauspielerInnen sukzessive ineinander verwebt. Dabei ist es von essenzieller Bedeutung, dass die Musik als gleichwertiger Teil der Inszenierung funktioniert und auch so wahrgenommen wird. Die Musik Beethovens wird im Wechsel mit dem Gesprochenen in einen Dialog treten. In der Musik werden Emotionen, Affekte und die Monologe reflektiert, kommentiert oder auf die passende Temperatur gebracht. Verschiedene Affekte, Tempi und Themen der Komposition werden den verschie-denen Charakteren zugeordnet und herausgearbeitet. Die Musikerinnen sind Teil der szenischen Vorgänge und so den Schauspielenden ebenbürtig.
In der textlichen Fassung von Lukas Bärfuss wird das Geschehen, das dem Mord voranging aus drei Perspektiven, in drei Monologen geschildert. Der Täter, das spätere Opfer, der vermeintliche Liebhaber – jeder hat seine eigene Version der Geschichte. In den verschiedenen Fassungen werden die Widersprüche sichtbar, nicht bloss in dieser spezifischen Geschichte. Vielmehr wird deutlich, dass jeder sich seine eigene Welt macht, mit den eigenen Wahrheit, den eigenen Lügen, den eigenen Verbrechen. » (L. Bärfuss)

Unter folgendem Link können sie das dazugehörige Dossier herunter laden.

Bereit um einen
schritt weiteRzu gehen?
kontaktieren Sie uns